Liebe Besucher, auf dieser Seite und in den Archieven per Jahr finden Sie Fotos und Video's von Einumer Veranstaltungen, Aktionen und Sehenswürdigkeiten:

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Sollte jemand nicht damit einverstanden sein, auf Fotos dieser Homepage zu stehen, haben wir dafür vollstes Verständnis. In diesem Fall kontaktieren Sie uns bitte (eMail: info@hi-einum.de). Wir werden die entsprechenden Fotos umgehend entfernen.

 

10. November 2019 Hildesheimer Heil- und Pflegeanstalten zur NS-Zeit

Am 10.11. fand, initiiert vom Ortsrat Einum, eine Stadtführung statt, im Rahmen derer an die Opfer der Heil- und Pflegeanstalt Hildesheim in der NS-Zeit erinnert wurde. Geführt wurden wir ca. eineinhalb Stunden von Herrn Schäfer von dem Projekt der Volkshochschule HildesheimVernetztes Erinnern“. In Rahmen der Stadtführung wurden drei der vier Standorte der Heil- und Pflegeanstalt angesteuert: das Michaeliskloster, das Magdalenenkloster und der Sültekomplex. Der vierte Standort der Anstalt war das landwirtschaftlichen Gut in Einum.

 

Von 1933 an wurde das Gesundheitswesen den rassenpolitischen Zielen des Regimes unterworfen. Psychisch Kranke galten nun als Ballast. 1940 begannen die Euthanasiemorde des NS-Regimes. Im September 1940 wurden mindestens elf jüdische Patienten der Heilanstalt deportiert. Im März 1941 folgten die Transporte im Rahmen der sogenannten T-4-Aktion (=systematische Ermordung von Menschen mit körperlichen, geistigen und seelischen Behinderungen unter Leitung der Zentraldienststelle T4 in Berlin). Die Euthanasiemorde an psychisch Kranken erfolgten auf Grundlage eines geheimen Erlasses von Adolf Hitler vom Oktober 1939. Dr. Grimme, der damalige Leiter der Heil- und Pflegeanstalt, bekam eine Liste mit 200 Namen, aus der er 120 Patienten heraussuchen sollte. In Februar 1941 verfasste er eine Denkschrift, in der er seine Zweifel an der Aktion darlegte. Inwieweit versucht wurde die Zahl der Opfer zu begrenzen, indem man sie zum Beispiel als arbeitsfähig einstufte, bleibt unklar. Ein Teil der Patienten der Heil- und Pflegeanstalt Hildesheim wurde gerettet, weil ihre Angehörigen Kenntnis oder Grüchte von den Plänen erhielten.

 

In März 1941 wurden 120 Insassen der Anstalt in Hildesheim in eine Tötungsanstalt geschickt. So fanden im Rahmen der ersten Euthanasie-Morde bis 1941 etwa 440 Patienten aus Hildesheim den Tod. 1941 wurde in dem Teil der Pflegeanstalt auf dem Sültegelände ein Lazarett der Wehrmachtsverwaltung eingerichtet.

 

Doch auch über 1941 hinaus wurden die Euthanasie-Maßnahmen fortgesetzt. Wie viele Patienten der Hildesheimer Heil- und Pflegeanstalten im Rahmen „rassenhygienischer Maßnahmen“ der Nationalsozialisten ermordet wurden, ist nicht eindeutig geklärt. Wahrscheinlich liegt die Zahl bei ca. 900.

 

Die bisherigen Recherchen haben ergeben, dass von dem landwirtschaftlichen Gut in Einum keine Patienten in den Tötungsanstalten geschickt wurden. Dies ist damit zu begründen, dass die hiesigen Patienten arbeitsfähig waren, was einen wichtigen wirtschaftlichen Aspekt für die Versorgung der Anstalt über die Jahre darstellte.



30. Juni 2019 2. Löwenbrunch 2019

Am 30. Juni fand der diesjährige Löwenbrunch statt. Während im letzten Jahr Temperaturen von knapp 20 Grad vorherrschten, konnte in diesem Jahr bei Temperaturen von über 35 Grad auf Zelte verzichten werden. Über 130 Einumer folgten der Einladung und verbrachten einen herrlichen Vormittag beim Brunchen mit toll dekorierten Tischen und Bänken. Durch den Wind und den Schatten der Eichen im Löwentorpark war die Hitze gut auszuhalten. Das Buffet war in diesem Jahr noch reichhaltiger als im letzten Jahr und es bildeten sich zeitweise lange Schlangen. Alle Anwesenden waren begeistert von der enormen Auswahl, sogar Rührei wurde frisch gebraten.

 

Der Ortsrat bedankt sich bei allen fleissigen Helfern für den tollen Einsatz trotz der großen Hitze!

 

 

2. Löwenbrunch 2019 (der Link führt zu dem Video auf YouToube)

 


20. Januar 2019 Einum Neujahrsempfang

 

 

 

Einum Neujahresempfang 2019 (der Link führt zu dem Video auf YouToube)

 

 

 

"Hier bei uns in Einum" 20. Januar 2019

(Song über das Einumer Gewerbe und Einrichtungen) (der Link führt zu dem Video auf YouToube)

 

Zahlreich erschienen am 20. Januar 2019 Bürgerinnen und Bürger aus Einum zum Neujahresempfang.

 

Ortsbürgermeister Otto Hoberg begrüßte die Anwesenden und die Ehrengäste mit dem Trinkspruch "Gesundheit".

 

 

 

 

 

 

Stadtbaurätin Andrea Döring sagt in ihrer Ansprache zu, dass das OGH in den Jahren 2020 bis 2021 saniert wird. Dabei geht es um die Heizung, Fenster und den Fußboden.

Frau Döring erwähnt das grosse Interesse der Ortschaft Einum an Klima- und Umweltschutz. Noch in 2019 soll die Bushaltestelle behindertengerecht umgebaut werden. Da die Einwohnerzahl Einums derzeit schrumpft, will die Stadträtin sich für weitertes Bauland einsetzen, kann aber derzeit nicht konkreter werden.


Herr Hoberg weisst auf den Stand der Vertragabschlüsse zum Thema „schnelles Internet - Glasfaser in Einum“ hin. Es fehlen noch 20% der Abschlüsse, die Voraussetzung für die weitere Planung und Umsetzung notwendig sind.

 

Der stellvertretende Ortsbürgermeister Simon Bauermeister gibt einen Rückblick auf das Jahr 2018.

 

Die Brüder Hans-Christian und Benedikt Skorka übernahmen in diesem Jahr die musikalische Unterhaltung der Gäste. Dabei wurde mit großer Spannung der erste Auftritt einer noch sehr jungen Sängerin erwartet (siehe Video). Was es alles an Betrieben in Einum gibt, wird in dem Song „Hier bei uns in Einum“ vorgestellt.

 

Die viele Arbeit im Hintergrund ist der Anlass des Ortsbürgermeister Otto Hoberg heute dem Ortsratmitglied Thomas Epp besonders zu ehren.

 

Simon Bauermeister stellt im 2. Teil seiner Rede die Einumer Arbeitsgruppen vor, die mit den Aktionen und Projekten, einen wichtigen Beitrag zum Dorfleben beisteuern. Besonder hervorgehoben wird der Abeitskreis „Willkommen in Einum“, für die eine Willkommensmappe in Vorbereitung ist. Herr Bauermeistzer kündigt an, das eine neue Arbeitsgruppe unter dem Namen „Unser Dorf soll noch schöner werden!“


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